BZÖ-Spitzenkandidat und unser Volksanwalt in Brüssel, Mag. Ewald Stadler, fordert die sofortige Rücknahme des absurden EU-Glühbirnenverbotes durch die EU-Kommission. "Während Europa Glühbirnen verbietet und dafür einen Zwang zu Energiesparlampen verordnet, werden durch diese EU-Richtlinie in Schwellen- und Entwicklungsländern Menschen vergiftet. Die EU-Energiesparlampen enthalten nämlich hochgiftiges Quecksilber und werden beispielsweise in China von Arbeitern unter Arbeitsbedingungen hergestellt, die zu schweren Gesundheitsschäden führen", so Stadler. Hier zeige sich wieder einmal deutlich die Absurdität der EU. "In Zeiten der sich anbahnenden größten Wirtschaftskrise seit Menschengedenken hat die EU offenbar keine anderen Sorgen, als sich mit Glühbirnen zu beschäftigen. Noch dazu wo die zwangsverordneten Energiesparlampen nicht einmal in Europa hergestellt werden und das bei 8,5 Millionen Arbeitslosen, die bis 2010 zusätzlich innerhalb der EU drohen", übte Stadler heftige Kritik. Die EU-Kommission zeige damit auch erneut, dass sie ein willfähriges Werkzeug in der Hand von Lobbyisten sei. "Einmal mehr wird deutlich, wie dringend notwendig kritische Kräfte in der Europäischen Union sind, die die EU zu den wesentlichen Daseinsfragen zurückführen und von Dingen wegbringen, mit denen sie sich nur lächerlich machen kann", so Stadler. Ein Ende dieses Reglementierungswahns sei wohl nicht in Sicht. Die Festlegung einer einheitlichen Länge und Kochzeit von Spaghetti-Nudeln wäre ein weiteres Betätigungsfeld für die EU, regte Stadler abschließend ironisch an.
Rückfragehinweis: BZÖ
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OTS0121 2009-05-11/11:38