Anlässlich des bevorstehenden EU-Gipfeltreffens, bei dem die EU-Position beim kommenden G-20-Gipfel in London beschlossen werden sollen, fordert Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin der Grünen zu den Europawahlen: "Das Krisenmanagement der EU krankt noch immer an der Uneinigkeit der einzelnen Mitgliedstaaten. Darüber können auch die vielen schönen Worte der Schlussfolgerungen, die der Rat beschließen wird, nicht hinwegtäuschen. Die EU braucht dringend ein einheitliches und rasches Vorgehen." Das gelte für Vorschläge zur Umstrukturierung des Finanzsektors ebenso wie für die Konjunkturprogramme. Bei letzteren vermisst Lunacek ein klares Konzept für eine Umstrukturierung in Richtung einer sozialen und ökologisch nachhaltigen Wirtschaft. "Die Regierungschefs wollen sich für eine Globale Charter für nachhaltiges Wirtschaften einsetzen. Eine Themenverfehlung, wenn es dabei nicht auch um soziale und ökologische Nachhaltigkeit geht," zeigt sich die Grüne Spitzenkandidatin skeptisch. Rückfragehinweis: Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at
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OTS0135 2009-03-19/12:05