Pirklhuber: Vorschläge von Fischer Boel zur Milchmarktkrise skandalös
17. Sep, 13:08
"Allein im Jahr 2009 hat Fischer Boel - im Einverständnis mit den EU-Agrarministern - durch untaugliche Instrumente wie Intervention und Exportförderung bereits 600 Millionen Euro verschwendet, ohne auch nur einen einzigen bäuerlichen Arbeitsplatz zu retten. Ich fordere die Kommission und auch Landwirtschaftsminister Berlakovich auf, die Überschuss-Politik zu beenden und endlich die Forderungen der IG-Milch und des European Milk Board (EMB) aufzugreifen, um zu kostendeckenden Preisen zu gelangen", so Pirklhuber. Das bedeute im wesentlichen: keine Quotenerhöhungen bei der derzeitigen Marktlage, Anwendung einer flexiblen Mengensteuerung, Einschränkung der Landessaldierung in allen EU-Ländern und Unterstützung eines freiwilligen Lieferverzichts. Pirklhuber appelliert an Bundeskanzler Faymann, bei den morgigen Gesprächen mit den Bäuerinnen und Bauern der IG Milch deren Forderungen ernst zu nehmen und umzusetzen.
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OTS0226 2009-09-17/13:08





