M. Ehrenhauser (Liste Martin): Unterstützung der Uniproteste im EU-Parlament
12. Nov, 12:54
"Die Protestbewegung ist ein Beweis für gelebte Demokratie. Nur eine Gesellschaft, die fähig ist selbstständig und kritisch Strukturen zu hinterfragen, kann frei sein und ist in der Lage sich den realen Bedürfnissen permanent anzupassen. Dies ist besonders in demokratiepolitisch schwierigen Zeiten von erheblicher Bedeutung", argumentierte Ehrenhauser seine Sympathie für die Protestbewegung und die Notwendigkeit für Bildung statt Ausbildung.
Ehrenhauser kritisiert ebenfalls den Bologna-Prozess. "Das Resultat des Bologna-Prozess ist starrer Bürokratismus, der versucht wissenschaftlichen Erfolg und Bildung durch standardisierte Verfahren planbar machen zu wollen. Das ist ein Irrweg. Wissenschaft lebt von Kreativität, Neugierde und Engagement des Einzelnen. Dafür braucht es Freiraum zum Denken. Diesen Freiraum will sich die Protestbewegung verschaffen. Dabei kann man die Studierenden nur unterstützen", betont Ehrenhauser.
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OTS0216 2009-11-12/12:54





