H.P. Martin: "H. C. Strache ist für mich ein Nazi - wie Martin Schulz schon feststellte"
21. Apr, 18:57
Entschieden wendet sich der unabhängige österreichische EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin gegen die Forderung des FPÖ-Obmanns H.C. Strache, sich öffentlich zu entschuldigen (OTS0068 von heute, 10 Uhr 06).
Martin: "Da wird die Wirklichkeit ja auf den Kopf gestellt. H.C.Strache hat nunmehr schon die Chuzpe, eine Entschuldigung von denen zu verlangen, die aufzeigen, welch Geistes Kind so manche FPÖ-Mandatare sind. Dabei gilt, was schon der führende EU-Abgeordnete und vermutlich nächste Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, über H.C. Strache sagte: 'Dieser Mann ist für mich ein Nazi.' "
Hans-Peter Martin erklärt weiters: "H.C. Strache ist eine Schande für Österreich, keineswegs diejenigen, die solchen Rechtsaussen den Spiegel vorhalten. Auch habe ich, anders wie von H.C. Strache behauptet wird, nie gesagt, dass in Österreich der Rechtsextremismus dominiere.
Vielmehr hielt ich in meiner Rede am 19. April 2010 im EU-Parlament wörtlich fest, dass wir es in Österreich "nicht nur mit einer rechtsradikalen Partei zu tun haben, die schon Vertreter im EU-Parlament hat, sondern bald mit zweien. Ich möchte einfach nochmals klarstellen: Wir (zeigt ins Plenum) sind die Demokraten. Da drüben (zeigt nach aussen) sitzen die Rechtsradikalen. Und ich bin stolz darauf, einer politischen Gruppe anzugehören, die es geschafft hat, bei den vergangenen EU-Wahlen im Juni 2009 einen entscheidenden Beitrag zu leisten, dass wir noch keine rechtsradikale Fraktion in diesem Parlament haben und hoffentlich nie eine bekommen werden. Die Antwort auf die größer werdenden Probleme ist nämlich mehr Demokratie und nicht mehr Rechtsradikalität, Menschenfeindlichkeit und zynische Menschenverachtung."
"In diesem Sinne warnt die "Liste Martin" vor jeder Stimme für Barbara Rosenkranz von in die Irre geleiteten FPÖ-Wählern", erklärt der unabhängige EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser.
Das Engagement gegen Rechtsaußen ist ein Schwerpunkt der "Liste Martin", wie das schon im EU-Wahlkampf und danach immer wieder betont wurde.
Rückfragehinweis: Büro Dr. Martin Tel.: 0043-664-201 80 37 mailto:office@hpmartin.net
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