Oesterreichs Energie: Einseitige Emissionsreduktion der EU nicht zielführend
26. Mai, 16:55
Gerade die österreichische E-Wirtschaft hat in den letzten Jahren durch Ihren hohen Wasserkraftanteil und die hocheffizienten thermischen Anlagen bereits große CO2 Reduktionen erzielt. "Ab 2013 werden wir als E-Wirtschaft eine der Branchen in Österreich sein, die sämtliche notwendigen CO2 Zertifikate ersteigern wird; eine weitere Verschärfung lehnen wir ab", betont Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie.
Vor allem die Sektoren Raumwärme und Verkehr sind gefordert nicht weiterhin Emissionszuwächse sondern endlich Einsparungen zu erbringen. Weitere Emissionsreduktionen von -20% auf -30% können nicht einseitig in Europa erzwungen werden sondern müssen international koordiniert werden. "Ein Alleingang der EU dagegen kann das Weltklima nicht retten, wäre aber eine bedrohliche Belastung der Wirtschaft und der Bürger Europas", so Schmidt.
"Gerade in Zeiten der Krise und der allgemeinen Investitionszurückhaltung durch ein einseitiges Vorgehen weitere Kostenbelastungen zu schaffen und damit die Investitionsbereitschaft einer Branche zu schwächen kann nicht zum Ziel führen", betont Schmidt abschließend.
Rückfragehinweis:
Ernst Brandstetter Pressesprecher Oesterreichs Energie Österreichs E-Wirtschaft Brahmsplatz 3, A-1040 Wien Tel.: +43 1 50198 260 Mobil: +43 (0) 676 845 019 260 E-Mail: presse@oeserreichsenergie.at www.oesterreichsenergie.at
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