M. Ehrenhauser (Liste Martin): "Nacktscanner sind Geldverschwendung"

APA-OTS

22. Jun, 10:45
Zum von EU-Verkehrskommissar Siim Kallas bereits vorgestellten Bericht zu Körperscannern stellt der unabhängige EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser (Liste Martin) fest: "Die derzeit auf dem Markt befindlichen Geräte sind unausgereift und teuer. Die flächendeckende Einführung von Nacktscannern wäre reine Geldverschwendung. Dass Nacktscanner automatisch für mehr Sicherheit sorgen, konnte noch nicht bewiesen werden."

Ehrenhauser erinnert an die Aussagen des israelischen Flughafen-Sicherheitsexperten Rafi Sela, wonach Nacktscanner nicht verhindern könnten, dass jemand mit genügend Sprengstoff an Board einer Passagiermaschine gelange.

"Körperscanner sind nur mit Persönlichkeitsrechten vereinbar, wenn Abbilder des Körpers nur Silhouetten und keine Details darstellen und die Bilder nicht gespeichert werden. Zudem gibt es noch keine Langzeitstudien zur Strahlenbelastung von Vielfliegern und Schwangeren", warnt Ehrenhauser abschließend.

Rückfragehinweis: Büro Martin Ehrenhauser Liste Hans-Peter Martin Tel.: 0043 650 27 61 241 E-Mail: office@ehrenhauser.at Web: http://www.ehrenhauser.at

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OTS0078 2010-06-22/10:45

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