M. Ehrenhauser (Liste Martin): "SWIFT-Abkommen wird Höchstgerichte beschäftigen"
8. Jul, 12:36
Die Kritik an der Übermittlung von Massendaten bleibt für Ehrenhauser seit der Ablehnung des ersten Abkommens im Februar im vollen Umfang aufrecht. "Vor fünf Monaten hat sich das EU-Parlament zurecht als Datenschützer feiern dürfen. Nun sind die großen Fraktionen plötzlich umgefallen wie Kegel beim Bowling", spielt Ehrenhauser auf den Zeitdruck, das Abkommen noch vor Ende der spanischen Ratspräsidentschaft zu unterzeichnen, an.
Das Europäische Parlament hat heute Donnerstag einem Bericht des deutschen Liberalen Alexander Alvaro zur Annahme des SWIFT-Abkommens mit 484 zu 109 Gegenstimmen und 12 Enthaltungen zugestimmt. Die "Liste Martin" hat - als drittstärkste österreichische Delegation im EU-Parlament - das Abkommen geschlossen abgelehnt.
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