Ainedter zur Anzeigenbilanz: Die Österreichische Lösung funktioniert
29. Jul, 13:21
"Der große Katzenjammer, der bezeichnenderweise und typisch österreichisch schon vor Ende der Übergangsfrist einsetzte, entpuppt sich nun als billiges Bauerntheater, um Partikularinteressen zu befriedigen und am aktuellen Gesetz zu sägen", so Ainedter. "Es war abzusehen, dass die von manchen herbei geredete Flut an Anzeigen ausbleiben würde. Stichhaltige Zahlen gab es ja bereits aus dem letzten Jahr, wo die 4.679 Anzeigen aufgrund des Rauchverbots in der Gastronomie, lediglich zu 654 rechtskräftigen Strafen geführt haben. Das bedeutet, dass sich gerade einmal 13 Prozent der Anzeigen als tatsächliche Verstöße entpuppt haben und damit abgestraft wurden", erklärt Ainedter.
Über jene, die weiterhin schärfere Gesetze verlangen, kann der Rechtsanwalt nur den Kopf schütteln: "Ein absolutes Rauchverbot zu fordern, obwohl das Gesetz funktioniert ist eine Verhöhnung der Wirte, die umgebaut haben und sich jetzt bemühen das geltende Recht gegenüber ihren Gästen durchzusetzen. Davon abgesehen hat sich das Gesetz als guter Kompromiss zugunsten der Nichtraucher herausgestellt: Wie wir von der Wirtschaftskammer wissen, sind nur zwölf Prozent der Betriebe reine Raucherbetriebe. Diesen Wert auf Null zu reduzieren bringt wenig realen Nutzen und lediglich Einzelnen die Befriedigung sich durchgesetzt zu haben. Von einer Diskriminierung der Nichtraucher kann bei diesen Zahlen wohl keine Rede mehr sein."
Für die Schar der Vernaderer, die die letzten Monate durchs Land gezogen ist, hat Ainedter naturgemäß nicht viel übrig: "Die selbst ernannten Rauchersheriffs haben nun endlich wieder Zeit sich um Familie, Freunde und Hobbys zu kümmern - falls sie solche überhaupt haben".
Über die Initiative "Rauchfrei(heit)!"
Die überparteiliche Initiative "Rauchfrei(heit)!", die von österreichischen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufs- und Lebensbereichen getragen wird, sieht die Entwicklung, immer mehr Angelegenheiten der persönlichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (in den EU-Mitgliedsstaaten) per Gesetz regeln zu wollen, höchst kritisch und nimmt das neue Tabakgesetz zum Anlass, einen offenen Diskurs zum Thema Freiheit des einzelnen, mündigen Bürgers anzustoßen. Ziel ist es, mit Aufklärung, Information und Dialog, einen nachhaltig erfolgreicheren Umgang mit dem gesundheitsrelevanten Thema "Rauchen" anzuregen, als dies gesetzliche Zwangsmaßnahmen je leisten könnten. Dabei soll einem adäquaten Nichtraucherschutz ebenso Rechnung getragen werden, wie dem Ende der Diskriminierung und der sozialen Ächtung der Raucher.
Rückfragehinweis: Ecker & Partner Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs GmbH Telefon +43 (0)1 59932-41 www.rauchfreiheit.at www.eup.at
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